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AUSGEDEHNTE SCHÄRFENTIEFE ERZIELEN • Absender: hannes, 13.04.2012 18:08

Als Schärfentiefe bezeichnet man die Distanz zwischen dem nächsten und dem am weitesten entfernten Punkt vom Standort des Fotografen aus, der auf einem Foto scharf abgebildet wird. Die Schärfentiefe ist unter anderem abhängig von der eingeszelleten Brennweite. Je kleiner die Brennweite ist, desto ausgedehnter ist die Schärfentiefe. Digitale Kompaktkameras haben Sensoren, die im Vergleich zum Kleinbild - Format von Filmen für analoge Kameras viel kleiner sind. Um die gleiche Bildwirkung wie auf einem Kleinbildfoto zu erzielen und den gleichen Bildausschnitt zu erhalten, besitzen die in Digitalkameras eingebauten Objektive viel kleinere Brennweiten. Schauen Sie einmal in Ihrem kamerahandbuch bei den technischen Daten nach. Dort wird der Brennweitenbereich Ihrer Kamera angegeben und dazu der zur Kleinbildfotografie äquivalente Wert. Die tatsächliche Brennweite ist weitaus geringer als das Kleinbildäquivalente. Dies führt dazu, dass bei Fotos mit einer Digitalkamera die Schärfentiefe viel ausgedehnter ist.
Konkret: Fotografieren Sie von einem festen Stanpunkt aus eine Szene mit der analogen sowie mit einer digitalen Kompaktkamera, erfasse dabei jeweils den gleichen Bildausschnitt und fotografieren mit der gleichen Blende, zeigt die digitale Aufnahme eine größere Schärfentiefe. Dieser Effekt kann z.B. bei Nahaufnahmen, bei denen es auf Schärfentiefe ankommt, wünschenswert sein. Möchten Sie dagegen ein Motiv vom Hintergrund lösen, indem der Hintergrund in Unschärfe verschwindet, kann das mit eineer Digitalkamera schwierig werden. Hier hilft nur _ wenn einstellbar _, mit möglichst großer Blende (kleinem Blendenwert) zu arbeiten, wodurch die Schärfentiefe reduziert wird.

SINNVOLLES KAMERAZUBEHÖR


Verwenden Sie Ihre Digitalkamera zu mehr als nur für Schnappschüße, stoßen Sie irgendwann an Grenzen, die ohne Zubehör nicht zu überwinden sind. Tauchen Sie z.B. gern und möchten bei Ihrem nächsten Tauchgang Korallenriff und Riffbewohner fotografieren brauchen Sie fürdie Kamera ein Unterwassergehäuse. Neben solch ausgefallenen Anwendungen, für die man auch Zubehör kaufen kann, gibt es eine ganze Reihe von Hilfsmitteln, die Sie beim ganz alltäglichen Fotografieren unterstützen und dazu beitragen, dass Sie bessere Fotos machen.
Für Zubehör kann man viel Geld ausgeben. Aber was braucht man wirklich? Muss es eine Kameratasche für 200 Euro und Platz für eine mittlere Spiegelreflexausrüstung sein, wenn man "nur" mit einer Kompaktkamera, Zusatzakkus und einer mobilen Festplatte unterwegs ist? Sicher ist, dass Sie mit der Zeit immer mehr Zubehör anschaffen werden. Trotzdem sollten Sie einen Ratschlag von Anfang an beherzigen: Wenn Sie Zubehör wie einen Konverter zur Erweiterung der Brennweite, ein mobiles Speichergerät oder einen Kamerarucksack benötigen, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen. Denn je länger Sie fotografieren, desto höher werden auch Ihre Ansprüche an die Qualität Ihrer Ausrüstung. Deshalb werden Sie Billigzubehör garantiert über kurz oder löang gegen hochwertigere Geräte austauschen.

ZUSÄTZLICHE SPEICHERKARTEN

Nichts ist ärgerlicher als eine volle Speicherkarte, wenn gerade etwas wirklich Aufregendes passiert. Deshalb der wichtigste Rat gleich zu Beginn. Kaufen Sie sich mindestens eine zusätzliche Speicherkarte für Ihre Kamera. Welche Speicherkapazutät die Karte haben sollte, hängt davon ab, wie viel Sie fotografieren, welche Auflösung Ihre Kamera ermöglicht und welche Bildqualität Sie an Ihrer Kamera eingestellt haben. Jeh höher die Bildqualität ist, desto weniger Bilder passen auf eine Karte, weil bei höherer Bildqualität die Dateien entsprechend größer werden. In jedem Fall ist es besser, viel Speicher zurVerfügung zu haben, als zu wenig.
Welche Speicherkarten Sie brauchen, bestimmt Ihre Digitalkamera. Digitale Kompaktkameras unterstützen meist nur eine einzige Speicherart. Nur wenige Modelle sind mit zwei verschiedenen Karteneinschüben ausgestattet. Am weitesten verbreitet sind CompaktFlash-Karten, die es in zwei Ausführungen ( Typ I und Typ II ) gibt. Die bekanntesten Microdrives - Festplatten im Miniaturformat- entsprechen der Baugröße des CompaktFlah- Typs II. Sie sind dicker als Karten des TypsI. CompaktFlash-Karten des TypI sind äußerst robust, und es gibt sie in Kapazitäten bis zu mehreren Gigabyte . Weitere Speicherkarten sind Multi-Media- und SD-Card, MemoryStick PRO und xD-Picture Card.
Sobald auf einer Speicherkarte- egal welchen Typs- Daten abgelegt sind, bleiben dies auch beim Entfernen der Karte aus der Kamera oder beim Ausschalten der Kamera bzw. beim entfernen des Akkus erhalten. Daten werden erst durch das sogenannte Formatieren oder durch gezieltes Löschen einzelner Datein entfernt.
Mit jeder neuen Generation von Speicherkarten werden die Kapazitäten, aber auch Lese- und Schreibgeschwindigkeit optimiert. Für besonders hochwertige Kameras mit schneller Serienbildfunktion- also mit der Möglichkeit, schnell hintereinander einzelne Bilder aufzunehmen, ohne erneut auf den Auflöser drücken zu müssen,- sind möglichst schnelle Speicherkarten wichtig. Machen Sie in erster Linie Einzelaufnahmen, müssen Sie sich um die Geschwindigkeit der Speicherkarte keine Gedanken machen. Besonders schnelle Speicherkarten erkennen Sie vor allem daran, dass sie bei gleicher Kapazität deutlich teurer als ihre gleich großen Pendants sind. Die Hersteller bezeichnen solche Karten gern mit den Begriffen High-Speed, Ultra oder Extreme. Welche Lese- und Schreibgeschwindigkeit eine Speicherkarte hat, steht auf der Verpackung. Profesiionelle Speicherkarten haben zurzeit Geschwindigkeiten von ca 20 MBytes/s. Schnelle Karten für den Amateureinsatz liegen um 10MByte/s, was für digitale Kompaktkameras völlig ausreichend ist.

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