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WEITER MIT ZUBEHÖR

in Einfach bessere Fotos 14.04.2012 15:55
von hannes • 35 Beiträge

ZWEITAKKU FÜR UNTERWEGS

Digitalkameras benötigen zum Betrieb Strom. Und ihr Verbrauch ist bedeutend höher als der von Kleinbildkameras. Batterien und Akkus einer Digitalkamera sind weit schneller erschöpft, als sie es von ihrer analogen Kamera gewöhnt sind. Aufgrund des Stromverbrauchs werden praktisch alle Digitalkameras mit wieder aufladbaren Akkus betrieben. In die meisten Modelle können nur Akkus einer bestimmten Bauform eingelegt werden, Standartbatterien z.B. der Größe AA sind dann nicht verwendbar. Besitzen Sie eine Digitaklkamera mit einer speziellen Akkuform, sollten Sie sich einen Zweitakku zulegen. DaAkkus nur eine begrenzte Lebensdauer haben, ist der Nachkauf über den Fachhandel kein Problem. Rechnen Sie aber bei solchen Bauformen mit hohen Kosten, wenn Sie die Akkus vom Hersteller der Kamera erwerben müssen. Häufig gibt es Spezialanbieter (besonders im Internet), die baugleiche, aber bedeutend günstigere Modelle verkaufen.

KAMERATASCHE FÜR BESTMÖGLICHEN SCHUTZ

Um Kamera und Ausrüstung vor Stößen, Regen und Staub zu schützen, sollten Sie generell eine Kameratasche verwenden . Möchten Sie nur die verstauen, können Sie eine Tasche kaufen, die spezielle für Ihr Kameramodell ausgelegt ist. Universaltaschen sind jedoch meist deutlich preiswerter und vielseitiger einsetzbar.
Ist die Ausrüstung umfangreicher, haben Sie die Wahl zwischen kleinen Fototaschen zum umhängen, gepolsterten Fotokoffern und Fotorucksäcken. Sogar wasserdichte Taschen sind verfügbar, die aber aufgrund des hohen Preises eher etwas für Profis und engagierte Fotoamateure sind.

DAMIT DER AKKU MÖGLICHST LANGE HÄLT

Um die Ladung und Leistung eines Akkus möglichst lange zu erhalten, gibt es einige Tricks:
Schützen Sie den Akku vor Kälte; da seine Leistung bei Kälte schnell abnimmt. Wenn Sie im Winter draußen fotografieren, stecken Sie den Akku so oft wie möglich in die Tasche, um ihn warm zu halten.Laden Sie ihren Akku immer erst auf, wenn die Kamera meldet, das er leer ist. Verwenden Sie Nickel-Cadnium-Akkus(NICd-Akkus), ist das besonders wichtig. Wird ein nur halb leerer NiC-Akku aufgeladen, führt der sogenannte Memory-Effekt dazu, das die Kapazität des Akkus drastisch veringert wird, er also nicht mehr seine volle Leistung bringt. Andere Akkus (LIthnium-Ionen, Nikel-Metallhydrid) haben keinen Memory-Effekt, sodass man diese Akkus getrost vor dem nächsten Fotoausflug aufladen kann, auch wenn ihre Energie nochnicht ganz aufgebraucht ist.
Wenn Sie die Kamera längere Zeit nicht benutzen, entnehmen Sie die Akkus. Da sich Akkus bei nichtbenutzung entleeren, sollten Sie alle paar Wochen aufladen.Digitalkameras lassen sich in der Regel so einstellen, das sie nach ein paar Minuten Zeit in den Strom sparenden Stand-by- Modus schalten oder sich ganz ausschalten.Stellen Sie einen möglichst geringen Wert im Kameramenü ein. Bedenken Sie aber dabei, dass das komplette Einfahren eines Objektivs auch Energie kostet. Sinnist die Stand-by-Phase also nur, wenn die Kamera nicht alle mechanischen Komponeten ein-bzw. ausfährt.
Das Display einer Digitalkamera verbraucht besonders viel Strom. Schalten Sie es deshalb nur ein, wenn Sie es wirklich benötigen. Hat Ihre Kamera keinen oder nur einen optischen Sucher, reduzieren Sie zumindest die Displayhelligkeit.
Setzen Sie den Kamerablitz nur ein, wenn es wirklich notwendig ist. Ein externes Zusatzblitzgerät zum auf-oder Anstecken ist vorteilhaft, weil es immer über eine eigene Energieversorgung verfügt.

TYPGERECHTE UNTERWASSERGEHÄUSE

Digitalkameras sind wegen ihrer giringen größe und des geringen Gewichts ideale Reisebegleiter. Auch für kleinere Tauchgänge reicht die Qualität der meisten digitalen Kompaktkameras aus. Speziell hierfür gibt es häufig Unterwassergehäuse, die genau an das jeweilige Kameramodell angepasst sind. Mit einem guten Unterwassergehäuse lässt sich eine Digitalkamera wie gewöhnt bedienen. Die Knöpfe des Gehäuses sind mit den entsprechenden Bedienelementen der Kamera verbunden. Alternativ gibt es einfache Kunststofftaschen, die aber weniger für das Fotografieren beim Tauchen als vielmehr für den Schutz gegen Regen oder Staub gedacht sind. Fragen Sie im Zweifel beim Händler nach, bevor Sie Ihre Kamera mit unter Wasser nehmen.

STABILE BILDER NUR MIT STATIV

Wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihre Aufnahmen nicht verwackeln, ist ein Stativ samt Kugelkopf oder Neiger unverzichtbar. Die Stabilität und das Gewicht des Stativs hängen vom Gewicht Ihrer Kamera ab. Als Faustregel gilt: Ein Stativ sollte ungefähr so schwer sein wie die Kamera, die es tragen muss. Einfache Kunststoffstative sind nur für digitale Kompaktkameras geeignet. Fotografieren Sie mit einer digitalen Spiegelreflexkamera, benötigen Sie ein stabileres Stativ aus Aluminium oder Kohlefaser, wobei Letzteres bei gleicher Stabilität viel teurer als ein Aluminiumstativ ist. Sind Sie häufig auch längere Strecken mit dem Stativ zu Fuß unterwegs, kann die Gewichtsersparnis durch ein Kohlefaserstativ relevant sein.Ansonsten haben Alustative das bessere Preis-Leistungs- Verhältnis. Zu einem Stativ gehört ein Kugelkopf bzw. ein 2- oder 3-Wege-Neiger, auf den die Kamera geschraubt wird. Je nach Kameragewicht muss es auch hier eine mehr oder weniger schwere Variante sein, um für verwacklungsfreie Fotos zu sorgen. Kugelköpfe lassen sich mit einem Griff in verschiedene Richtungen bewegen. Sie sind relativ leicht und kompakt und deshalb ideal für unterwegs. Neiger besitzen mehrere Einstellgriffe. Für jede Verstellrichtung muss ein seperater Griff betätigt werden. Für besonders prözise Ausrichtungen von schweren Kameras sind Neiger besser geeignet als Kugelköpfe.


zuletzt bearbeitet 14.04.2012 17:41 | nach oben springen


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