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FOTOTIPPS FÜR ZU HAUSE UND UNTERWEGS

in Einfach bessere Fotos 03.03.2012 19:02
von hannes • 35 Beiträge

Manchmal braucht man gar keine ellenlange Abhandlung überein bestimmtes Fotothema- man möchte nur mal schnell irgendwo nachlesen, wie man eine Siuation am besten mit der Kamera meistert. Denn oft sind lediglich kleine Tricks und Kniffe, die den Unterschied zwischen einem 0/815- Bild und einer gelungenen Aufnahme ausmachen. Eben solche Tipps finden Sie im fogenden Kapitel.

MAKROAUFNAHMEN

Fast nichts kann man so leicht in den Sand setzen wie ein schönes Makromotiv. Entweder stimmt der Schärfepunkt nicht, oder man verwackelt, oft ist die vorhandene Beleuchtung langweilig oder entspricht einfach nicht der Stimmung, die man mit seiner Aufnahme erzeugen möchte. Hier die Tipps, die Ihre Makromotive, von der Blüte über Insekten bis zu winzigen Strukruren, retten können.

MANUELL FOKUSSIEREN

Techisch bedingt ist die Schärfentiefe, also der Bereich vor und hinter dem fokussierten Punkt (Blickfang), bei Makroaufnahmen extrem klein.
Wenn also der Punkt, auf den scharfgestelt werden solll, nicht 100 prozent erwischt wird, ist der Blickfang schnell unscharf. Arbeiten Sie deshalb bei Makroaufnahmen nie mit dem Autofokus! Egal welche Kamera Sie nutzen- ein Umstellen auf manuelle Fokussierung sollte immermöglich sein, um den Schärfepunkt exakt zu treffen

KLEINE BLENDEN

Ganz wichtig für maximale Schärfentiefe: Arbeiten Sie mit kleinen Blendn von z.B. f 11 oder f 16 . Dadurch wird der scharf wiedergegebene Bereich maximal ausgedehnt. Zwar bedeuten keine Blenden auch eine Verlängerung der für korrekte Belichtungen nötigen Verschlusszeiten; da man Makrofotos aber ohnehin am besten mithilfe eines Stativs macht ( siehe weiter unten), spielt das nur eine untergeordnete Rolle.

AUFHELLER VERWENDEN

Sehen Sie sich Ihr Makromoptiv ganz genau an und analysieren Sie Lichteinfall und Schatten. Von wo kommt das Licht? Wie stark sind die Schatten ausgeprägt? Liegen manche Bereiche so sehr im Dunkeln, dass man auf den Fotos voraussichtlich keine Details mehr erkennen kann? Um das Licht besser - und kostengünstig - zu steuern, können Sie mit Aufhellern arbeiten. Das können weiße, silberne oder goldene Reflektoren aus dem Fachhandel sein, man kann sch aber auch mit einem Stück Styropor helfen oder einem Karton, der mit Alufolie beklebt wird. PlatzierenSie den Aufheller in jedem Fall gegenüber der Lichtquelle (Lampe, Sonne, Blitzlicht), um das Licht in die Schattenbereiche des Makromotivs zu reflektieren.
STATIV UND FERNAUSLÖSER VERWENDEN

Wegen der kurzen Entfernung zum Motiv ist die Makrofotografie sehr anfällig zur Verwacklungen. Daher ist ein Stativ die wichtigste Grundvoraussetzung für gelungene Bilder. Achten Sie beim Kauf eines Stativs auf einfache Verstellmöglichkeiten, um die Kamera gut justieren zu können.Spezialisten verwenden zusätzlich Makroeinstellschlitten, um die Entfernung von Kamera und Motiv millimetergenau festlegen zu können. Das beste Stativ nützt allerdings nichts, wenn Sie die Kamera beim Auslösen anfassen und dadurch verwackeln. Deshalb sollten Sie immer mit Fernauslöser (Infrarot, Funk, Kabel) arbeiten, damit die Kamera wirklich absolut erschütterungsfrei arbeiten kann.

MAXIMALE BILDQUALITÄT EINSTELLEN

Gerade Makrofotos leben von der Bildqualität. Bildrauschen und Artefakte durch kräftigeJPG- Komprimierung fallen sofort auf und verderben die Bilder. Stellen Sie deshalb an Ihrer Kamera auf jeden Fall die beste Bildqualität ein. Wie das geht, steht im Handbuch. Wer sich schon mit den tollen Möglichkeiten des RAW- Formats beschäftigt hat, sollte anstatt JPG- lieber RAW- Bilder schießen. Hiermit kitzelt man, wenn ma sich auskennt, noch das letzte Quäntchen an Qualität aus den Daten heraus.

NIEDRIGEN ISO- WERT VERWENDEN

Noch ein Tipp für bessere Bildqualität: Arbeiten Sie immer mit dem niedrigsten ISO-Wert den Ihre Kamera zu bieten hat. In der Regel sind das ISO 100 oder ISO- 200. Denn mit höherem ISO-Wert (höherer Empfindlichkeit) steigt auch das gerade in der Makrofotografie äußerst störende Bildrauschen an . Vor allem in Schattenpartien wimmelt es mit z.B. ISO 800 dermaßen, dass auch die aufwendigste Bildretusche nicht mehr helfen kann.

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