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FORTSETZUNG

in Einfach bessere Fotos 15.03.2012 19:19
von hannes • 35 Beiträge

[b][b]DURCH SCHEIBEN FOTOGRAFIEREN

Wer mit dem Bus, dem Zug oder dem Flugzeug reist, sieht die Welt durch Fensterscheiben vorbeiziehen. Sitzen Sie an einem völlig verkratzten Fenster, hilft leider kein Trick, um gute Fotos zu bekommen. Wenn Sie Glück haben und die Scheibe einigermaßen sauber und kratzfrei ist, lassen sich auch durch Glas oder Kunststoff hindurch tolle Stimmungsbilder für di Reise - Diashow schießen - vor allem, wenn Sie fit in der Bildbearbeitung sind. Und natürlich helfen die folgenden Tipps rbrnfalls dabei, exotische Tiere im Zoo hinter Glas abzulichten.

NÄHER RAN

Gehen Sie mit dem Objektiv so nah wie möglich an die Scheibe heran. Dadurch werden Spiegelungen von Ihnen oder dem Geschehen hinter Ihnen vermieden.

POLFILTER GEGEN REFLEXE UND SPIEGELUNGEN

Besorgen Sie sich einen Polfilter, den Sie vor das Objektiv schrauben. Der Polfilter wird einfach so lange gedreht, bis möglichst sämtliche Reflexionen in der Scheibe verschwunden sind. Polfilter sind zwar nicht ganz billig, dafür aber nicht nur für Fotos durch Schiben nützlich. Auch in der Landschaftsfotorafie sorgen Polfilter für satte Farben und weniger störende Reflexionen.

BLITZ IST TABU

Achten Sie darauf, dass Ihre Kamera nicht automatisch blitzt. Wählen Sie ein Aufnahmeprogramm, bei dem Sie bestimmen, ob es blitzt. Denn der Blitz würde in der Scheibe einen grellen Lichtpunkt erzeugen.

GETÖNTE SCHEIBEN - TIPP 1

Ist die Scheibe, durch die Sie fotografieren möchten, getönt oder gefärbt, kann es Probleme mit dem Weißabgleich geben. Achten Sie in diesem Fall darauf, dass Sie zumindest auf einem Ihrer Bilder etwas nahezu weißes ( eine Fassade, ein weißes Hemd) im Bild haben. Diese weiße Fläche kann später bei der Bildbearbeitung als Referenz dienen, mit der sich Farbstiche durch die getönte Scheibe korregieren lassen.

GETÖNTE SCHEIBEN - TIPP2

Noch eleganter, wenn auch mit ein wenig Hilfe, klappt die Farbkorrektur einer getönten Scheibe, wenn Sie jemand dabeihaben, der ein weißes Blatt Papier von außen an die Scheibe halten kann. Denn dann können Sie einen manuellenWeißabgleich vornehmen (siehe Kamerahandbuch) und die Kamera so einstellen, dass sie automatisch richtige Farben aufnimmt.

STIMMUNGSVOLLE TIERBILDER

Tiere daheim, im Zoo und in freier Wildbahn sind immer ein fotografischer Hingucker, wenn die Aufnahmengelungen sind. Wie bei vielen Motiven kann man allerdings auch hier eine Menge falsch machen. Da Sie aber vermutlich lieber wissen möchten, wie man´s richtig macht , folgen ein paar handfeste Tipps und Tricks zum Thema Tierfotografie.

BILDGESTALTUNG DURCH NÄHE

Tiere kann man fast ebenso wie Menschen porträtieren. Der wichtigste Aspekt - neben der Beleuchtung - ist dabei die Bildgestaltung. Konzentrieren Sie sichauf ds esliche und wählen Sie einen knappen Bildausschnitt. Denn oft stört zu viel "Drumherum" nur und lenkt vom Tier ab.

BLITZEN FÜR LEBENDIGE AUGEN

Zu welcher Tageszeit und unter welchen Lichtbedingungen auch immer - fotografieren Sie Tiere so oft es geht mit Blitz. Reduzieren Sie gegebenfalls die Blitzleistung ( siehe Kamerahandbuch), damit der Blitzim vergleich zum natürlichen Licht nicht zu dominant wird. Das kleine, vom Blitz erzeugte Spitzlicht in den Augen macht jedes Tierporträt gleich viel lebendiger. Liegen die Auge im Dunkeln, wirken die meisten Porträts nicht.

AUGENHÖHE

Begeben Sie sich wenn möglich auf Augenhöhe mit dem tierischen Motiv. Denn diese Perspektve ist in den meisten Fällen ungewöhnlich und hält den Betrachter Ihrer Bilder länger gefesselt. Eine Katze aus der üblichen Perspektive von oben zu fotogafieren reproduziert lediglich die übliche, alltägliche Sichtweise. Langweilig.

BEWEGUNGEN VERFOLGEN

Wenn Sie Tiere in der Bewegung fotografieren möchten, sollten Sie so bald wie möglich anfangen zu üben. Denn ein Tier mit der Kamera zu verfolgen und dabei scharfe Fotos zu machen ist eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe. Zur Unterstützung: Schalten Sie das Sportaufnameprogramm ein oder wählen Sie manuel eine kurze Verschlusszeit vor. Falls Ihre Kamera das kann, aktivieren Sie den nachführendenAutofokus. Die Scharfeinstellung wird dann von der Kamera ständig neu justiert, damit das Motiv im Fokus bleibt.

GROSSE BLENDENÖFFNUNG

Arbeiten Sie mit großen Blendenöffnungen (z.B. f2,8 oder f4) damit der Hintergrund in Unschärfe verschwimmt. Denn nichts lenkt mehr von einem schönen Vogelporträt oder dem verträumten Blick einer Katze am Fenster ab als ein relative scharfer, unruhiger Hintegrund.

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