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Qualität auf hohem Niveau

in Einfach bessere Fotos 01.03.2012 18:44
von hannes • 35 Beiträge

Die Qualitätvon Digitalkameras hat heute ein Niveau erreicht, das dem analoger Kleinbldfotografie praktisch in nichts mehr nachsteht.
Das vor einigen Jahrenimmer wieder in die Diskussion geworfene Argument, die Auflösung einer Digitalkamera sei viel kleiner als die eines Negatives oder eines Dias und daher minderwertiger, stimmt angesichts der heutigen Qualität digitaler Bilddaten nich mehr.
Und außerdem: Ein einzelner vom Kamerasensor erfasster Bildpunkt ist nicht mit einem Silberhalogenidkristall auf dem konentionellen Filmmaterial zu vergleichen. Selbst wenn auf einem Stück Filmstreifen im Kleinbildformat rund 20 Millionen mikroskopisch kleine Punkte sichtbar sein können, sind diese Punkte auf einem Laborabzug von 13cx18 cm ebenso wenig zu sehen wie die 5 millionen Bildpunkte, die der Sensor einer 5-Megapixel-Kamera aufgenommen hat.
Lediglch eine Einschränkung sollte in Bezug aufdie Qualitätsunterschiede zwischen analoger und digitaler Fotografie erwähnt weden, die naqch wie vor gilt: Die Präsentation eines Dias unter professionellen Bedingungen ist immer wesentlich brillanter als die Projektion eines Digitalfotos
mit einem digitalen Projektor (Beamer), denn die Auflösung von (erschwinglichen) Beamern ist längst noch nicht groß genug. Außerdem hat ein perfekt belichtetes Dia einen Farb-und Kontrastumfang, der mit einer Digitalkamera allein noch nicht zu erreichen ist.
In der digitalen Fotografie fälltdie Beschränkung auf 36 (der 24) Aufnahmen pro Kleinbildflm weg. Je nach Speicherkapazität können Sie mit Ihrer Digitalkamera Hundertevon Fotos machen, ohne die Specerkart wechseln zu müssen.
Nächster wichtiger Unterschied: Ein Film ist auf eine Empfindlichkeit (z.B. ISO 100) beschränkt, wohingegen der Sensor einer Digtalkamera per Knopfdruck auf verschiedene Empfindlichkeiten eingestellt werden kann-ein Vorteil besonders bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen.

KAUM AUSLÖSEVERZÖGERUNG

Ältere Digitalkameras litten noch unter recht deutlichen Verzögerungen beim Auslösen. Zwischen dem Dem Druck auf den Auslöser und der eigentlichen Aufnahme verging so viel Zeit, dass gerade bewegte Motive längst nicht mehr dort waren, wo sie beim Blick durch den Sucher oder auf das Display noch befanden. Neue Kameras sind mittlerweile so schnell geworden , dass sie genau so wie bei Analogkameras, nur noch das Motiv wählen und auslösen müssen. Der Autofokus stellt automatisch scharf und dann wird die Aufnahme gemacht. Selbst beim Einschalten sind die digitalen inzwischen auf dem Niveau der Analogkameras, und nur Sekundenbruchteile nach dem Drücken des Einschaltknopfs ist die Kamera aufnahmebereit. Wenn Sie noch eine Kamera mit deutlich "spürbarer" Auslöseverzögerung haben , gibt es leider keine Möglichkeit die Zeitspanne zu verkürzen. Es ist eine Frage der Gewöhnung, bei bestimmten bewegten Motive ein wenig vorauszudenken. Wahrscheinlich werden Sie aber schon bei der Motivauswahl darauf achten und seltener kritische Motive suchen. Anegsichts des raschen Fortschritts in der Digitalkameratechnik haben die kameras im Vergleich zum Analogzeitalter eine geringere Nutzungsdauer. Sie werden also, wenn Ihnen die Digitelfotografie Spaß macht, die Auslöseverzögerung Sie aber einschränkt , mittelfristig über eine Neuanschaffung nachdenken.Nach rund 15 Jahren populärer Digitalfotografie zeigt sich nicht nur in dieser Hinsicht: Die Kameras der ersten stunde sind inzwischen technisch so weit zurück, dass sie entweder bereits ausgetauscht worden sind oder aber eine Neuanschaffung demnächst ansteht.

AUFNAHMEN SOFORT BEURTEILEN

Der größte Unterschied zwischen analoger und digitaler Technik dürfte jedoch in der sofrtigen Überprüfbarkeit einer Aufnahme liegen .
Ähnlich wie di altbekannten Sofortbildkameras, jedoch deutlich schneller, funktioniert eine Digitalkamera: auslöse und das Bild auf dem Display sofort beurteilen. Zur schnellen Motiv-und Belichtungskonteolle gibt es nichts Besseres als eine Digitalkamera, auf deren Display das Foto mit vielen relevantenInformationen zur Belichtung (Blende, Verschlusszeit, Empfindlichkeit ect.) angezeigt wird. Einige ameras blenden zu den Belictungswerten sogar noch ein sogenanntes Histogramm-ein Diagramm zur Tonwertverteilung- ein. So kann man auf den ersten Blick aus technischer Sicht korrekt belichtet ist oder man die Aufnahme mit anderen Belichtungswerten wiederholen sollte.Wenn die Anzeig auf dem Display zu klein erscheint, also wichtige Bilddetails nicht beurteilt werden können, ist es häufig möglich, die Darstellung zu vergrößern. Auf das Bild hat das keinen Einfluss.

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